7 Tipps, wie Sie mit einer Initiativbewerbung richtig punkten

Dein Wunscharbeitgeber hat keine konkrete Stelle ausgeschrieben, auf die du dich bewerben kannst? Mit einer Initiativbewerbung hast du dennoch eine hohe Chance, in dem Unternehmen deiner Wahl Fuß zu fassen. Viele Unternehmen haben verdeckte Stellen zu besetzen, an die du entweder durch Kontakte (Vitamin B) oder mithilfe einer Initiativbewerbung kommst. Bewirbst du dich initiativ, verschaffst du dir gegenüber deinen Mitbewerber:innen einen Vorsprung – und vielleicht wird für dich sogar eine Stelle neu geschaffen. Wir zeigen dir, worauf es bei der perfekten Initiativbewerbung ankommt und wie du selbst eine schreiben kannst!

Was ist eigentlich eine Initiativbewerbung?

Eine Initiativbewerbung ist eine besondere Form der Bewerbung und erfolgt ohne konkrete Stellenausschreibung oder Bewerbungsaufforderung.

Bei einer Initiativbewerbung gibt es kein Anforderungsprofil, auf das du dich beziehen kannst. Unterschieden wird zwischen zwei Arten von Initiativbewerbung: mit Recherche und ohne Recherche. Bei der Initiativbewerbung mit Recherche investierst du Zeit, um dich gründlich über das Unternehmen zu informieren, und benennst genau, warum du ein:e geeignete:r Kandidat:in für den potenziellen Arbeitgeber bist. Die Initiativbewerbung ohne Recherche ist meist allgemein gehalten und hat keinen direkten Bezug zum Unternehmen. Deine Soft und Hard Skills stehen bei der Initiativbewerbung im Vordergrund.

 

Die Vor- und Nachteile einer Initiativbewerbung

Eine Initiativbewerbung macht besonders bei großen Unternehmen und Konzernen Sinn, denn diese haben – anders als kleine Unternehmen – die finanziellen Mittel, neue Stellen zu schaffen. Auch Branchen, in denen Fachkräftemangel herrscht, bieten sich für Initiativbewerbungen an.

Rund 80 % aller offenen Stellen werden ohne eine öffentliche Ausschreibung besetzt. Verfügst du nicht über das nötige Netzwerk, ist eine Initiativbewerbung die bestmögliche Alternative. Als Initiativbewerber:in hast du eine Menge Vorteile:

  • Kaum Mitbewerber:innen, ergo weniger Konkurrenz

  • Eine Initiativbewerbung zeigt dein starkes Interesse an der selbstständigen Gestaltung deiner Karriere und deine Eigeninitiative

  • Du kannst deine Kompetenzen und Stärken darstellen, ohne auf spezifische Anforderungen einer Stellenausschreibung Rücksicht zu nehmen

  • Wenn zu dem Zeitpunkt deiner Bewerbung keine Stelle frei ist und auch nicht geschaffen werden kann, kennt man dich in der Personalabteilung zumindest schon

Wo es Vorteile gibt, lassen die Nachteile nicht lange auf sich warten:

  • Du musst intensiv recherchieren, das kostet Zeit

  • Oft ist unklar, welche Skills und Qualifikationen für das Unternehmen zum Zeitpunkt deiner Bewerbung wichtig sind – es besteht ein Risiko, dass deine nicht gefragt sind

  • Es kann immer sein, dass es keine freie Stelle gibt und keine geschaffen werden kann

  • Du benennst in deiner Initiativbewerbung den falschen Empfänger und sie geht im Unternehmen verloren

Tipp: Findest du bei der Recherche heraus, dass dein Wunschunternehmen durch schwierige Zeiten geht und einen Einstellungsstopp verhängt hat, sieh von der Initiativbewerbung ab. Die Erfolgschancen sind in diesem Fall sehr gering.

 

 

Wie schreibt man eine Initiativbewerbung?

Bevor du dich an das Schreiben der Initiativbewerbung machst, musst du sorgfältig recherchieren und einiges beachten. Wir haben dir eine kompakte Checkliste mit 7 Tipps zur Initiativbewerbung zusammengefasst. Du willst einiges noch genauer wissen? Kein Problem, im Weiteren erläutern wir dir noch alle Tipps und geben auch Formulierungshilfen. Bei weiterem Bedarf rund um Karriere und Bewerbung kontaktiere uns gerne oder absolviere unser Karriere-Coaching. Mit INQUA findest du den Job, der dich wirklich erfüllt.

 

Checkliste Initiativbewerbung

  1. Bereite dich gründlich vor und recherchiere ausgiebig zum Unternehmen. Besuche hierfür nicht nur die Unternehmenshomepage, sondern auch die Social-Media-Kanäle und Arbeitgeberportale.

  2. Adressiere den richtigen Ansprechpartner. Kannst du den Ansprechpartner online nicht finden, erkundige dich telefonisch.

  3. Achte auf einen aktiven Stil und vermeide Floskeln. Mache bereits im Betreff deutlich, dass es sich um eine Initiativbewerbung handelt.

  4. Stelle deine Kompetenzen und Skills umfassend dar und erstelle eine konkrete Verbindung deiner Qualifikationen zum Unternehmen. Arbeite den Mehrwert heraus, den du deinem Wunscharbeitgeber bieten kannst.

  5. Überprüfe Optik und Inhalt gründlich. Vermeide Rechtschreibfehler und achte auf ein überschaubares Design.

  6. Vergiss nicht, für deine Bewerbung wichtige Unterlagen und einen aussagekräftigen Lebenslauf zu erstellen und bereitzuhalten.

  7. Wenn du keine Rückmeldung erhältst, traue dich und hake nach! So erfährst du vielleicht Details zum derzeitigen Bedarf des Unternehmens oder über den richtigen Ansprechpartner.

Die richtige Vorbereitung

Hole dir wichtige Informationen über mögliche Jobs und Anforderungsprofile ein. Welcher Bildungsbackground wird benötigt, welche Hard und Soft Skills? Genauso relevant sind Informationen über das Berufsfeld und vor allem über das Unternehmen selbst.

Die Recherche auf der Homepage des Unternehmens ist schon sehr aufschlussreich, verrät dir aber nicht alles, was du wissen musst. Besuche außerdem die Social-Media-Profile und schaue dir Arbeitnehmerbewertungen auf Arbeitgeberportalen wie kununu an. Bewertungen ehemaliger oder immer noch angestellter Mitarbeiter sagen viel über das Unternehmen und die dortige Arbeitskultur aus.

Auf der „Karriere“-Seite des Unternehmens kannst du erfahren, welche Anforderungen an andere Profile gestellt werden und welche Benefits dein potenzieller Arbeitgeber anbietet. Beziehe dich im Anschreiben auf die Informationen, die für den Arbeitgeber von Vorteil sind, denn damit überzeugst du am ehesten.

Die recherchierten Infos bringst du dann mit deinen Qualifikationen und deiner beruflichen Laufbahn zusammen. Du möchtest eine fachliche Lücke bei deinem Wunscharbeitgeber finden und füllen. Je größer die Schnittmenge ist, desto erfolgversprechender wird deine Initiativbewerbung.

Merke dir: Du kannst nur überzeugend argumentieren, wenn du die nötigen Hintergrundinformationen zu deinem Wunscharbeitgeber kennst.

 

 

An wen richte ich meine Initiativbewerbung?

Es ist unabdingbar, dass du dich im Vorfeld genau informierst, an wen du deine Initiativbewerbung richten musst. Findest du den passenden Ansprechpartner nicht über die Website, greife zum Telefon und informiere dich in der HR-Abteilung des Unternehmens.

Eine eindeutige Regel darüber, ob du deine Initiativbewerbung an die Personalabteilung oder die entsprechende Fachabteilung schicken solltest, gibt es nicht. Kennst du den Namen der Fachabteilungsleitung, ist es sinnvoll, die Initiativbewerbung direkt dorthin zu schicken, denn die Leitung kennt den Bedarf an Fachkräften am besten und kann deine Qualifikationen besser einschätzen.

Holzbausteine auf denen Personen zu sehen sind

Kannst du auch mithilfe einer Recherche nicht herausfinden, wer die Fachabteilungsleitung ist, empfiehlt es sich, die Personalabteilung vorzuziehen, so kann deine Bewerbung zumindest nicht an die falsche Person geraten. Diese kann mit der Fachabteilung Rücksprache halten und deine Initiativbewerbung an die zuständige Person weiterleiten.

 

Aufbau einer Initiativbewerbung

Was die Formulierungen deiner Initiativbewerbung angeht, empfehlen wir dir, immer im aktiven Stil zu schreiben. Du möchtest herausstechen, also nutze aktive Verben und lebendige Formulierungen. Zeige Emotionen, Persönlichkeit und Begeisterung. Traue dir zu, außergewöhnlich zu sein. Berufliche Fakten musst du nicht aufzählen, die finden sich im Lebenslauf.

Die richtige Betreffzeile bei einer Initiativbewerbung

Im Betreff macht es Sinn, zu erwähnen, dass du dich initiativ bewirbst. Hier sind einige Beispielformulierungen:

  • „Initiativbewerbung”
  • „Initiativbewerbung als XYZ”
  • „Initiativbewerbung für die Abteilung XYZ”
  • „Initiativbewerbung für einen Praktikumsplatz als XY”
  • „Initiativbewerbung als Mitarbeiter/in im Bereich _____“
  • „Initiativbewerbung für eine Tätigkeit mit den Schwerpunkten _____“

So gelingt die Einleitung

Frau studiert am Laptop mit Headphones
Bei einer Initiativbewerbung kommt es noch mehr als sonst auf dein Bewerbungsschreiben an. Bemühe dich deswegen um einen aussagekräftigen Betreff, eine fesselnde Einleitung sowie einen überzeugenden Hauptteil und Schluss.

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil deiner Initiativbewerbung. In die Einleitung kannst du die Informationen, die du bereits über das Unternehmen in Erfahrung gebracht hast, einfließen lassen. Das verdeutlicht, wie intensiv du dich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast, und weckt das Interesse an dir.

Verzichte auf Standardfloskeln! Deine Initiativbewerbung ist etwas Besonderes, schließlich soll im besten Fall eine neue Stelle für dich geschaffen werden. Sätze wie „Hiermit bewerbe ich mich….” gehören nicht in eine Initiativbewerbung. Nutze stattdessen individuelle Formulierungen:

  • „Sehr geehrte Frau Müller, nachdem ich bei meinem aktuellen Arbeitgeber sechs Jahre lang Erfahrungen im Projektmanagement sammeln konnte, reizt mich jetzt die Aufgabe, beim Marktführer für Maschinenbau mitzuhelfen und den Marktvorsprung zu vergrößern. Ich weiß, dass ich bei Ihnen auf ein außerordentliches Team treffen werde – was mich zusätzlich motiviert. Speziell im Bereich _____ habe ich schon einige konkrete Ideen …“
  • „Ich möchte Teil Ihres exzellenten Teams werden und es außergewöhnlich machen. Deshalb beginne ich mit drei Gründen, die Sie davon überzeugen werden, dass Sie von mir als neuem Mitarbeiter profitieren werden: 1. …“

Achte darauf, ob die Formulierung zum Stil des Unternehmens passt. Für ein konservatives Unternehmen ist es ratsam, sehr sachkundig und formell zu schreiben. Geht deine Initiativbewerbung an ein modernes und innovatives Unternehmen, darfst du eine etwas lockerere Sprache verwenden. Orientiere dich an dem Kommunikationsstil, den du auf der Unternehmenswebsite findest.

So gelingt der Hauptteil

Der Hauptteil stellt deine Kompetenzen und Qualifikationen vor, hier musst du kreativ werden. Hebe auf jeden Fall die Fähigkeiten hervor, die der Stelle und dem Unternehmen am meisten dienen. Beachte, dass es im Anschreiben nicht darum geht, deinen Lebenslauf auszuformulieren! Mache deutlich, warum du dem Unternehmen einen Mehrwert bietest und wieso du ins Team passt. Es ist außerordentlich wichtig, dass deine Motivation unbestritten ankommt.

Noch mehr überzeugst du, indem du Beispiele deiner bisherigen Projekte und Erfolge einbringst – und diese natürlich belegst. Damit zeigst du, dass du über die erforderlichen Erfahrungen verfügst und wie geschaffen für den Job bist. Je nach Branche sind auch kreativere Formen der Initiativbewerbung wirkungsvoll.

Hier sind Beispielformulierungen:

  • „In meiner Position als Teamleiter bei XY habe ich ein 12-köpfiges Team geleitet. Ich habe mehrere Projekte erfolgreich koordiniert und mit meinem Team in weniger als der angedachten Zeit die ideale Lösung für die Aufgabe XYZ erarbeitet.“
  • „Neben fundierten Kenntnissen in der Personal- und Lohnsachbearbeitung besitze ich auch einschlägige Erfahrungen in der Rekrutierung von Fachkräften. Vor drei Jahren wurde mir die Verantwortung für die gesamte HR-Abteilung zugeteilt, die ich bis dato erfolgreich manage. Mein Organisationstalent und die Fähigkeit, mich schnell, aber dennoch gründlich in neue Themengebiete einzuarbeiten, haben mir erlaubt, diese Herausforderung erfolgreich zu bewältigen.”
Auswahl Bewerber

Im Schlussteil deiner Initiativbewerbung bietest du noch einmal einen Höhepunkt. Bekräftige dein starkes Interesse an dem Unternehmen und an einem Vorstellungsgespräch. Unterlasse den Konjunktiv, dieser wirkt unsicher. In den Schluss gehören außerdem dein frühestmögliches Eintrittsdatum und ggf. ein Sperrvermerk, falls du dich diskret bewirbst.

Beispielformulierungen für den Schluss:

  • „Mit voller Motivation und Tatkraft stehe ich ab dem xx.xx.xx bereit, um Ihr Team erfolgreich zu unterstützen. Ich freue mich auf die Einladung zu einem persönlichen Gespräch, bei dem ich Sie von meinen Fähigkeiten überzeuge.”
  • „Ich kann es kaum erwarten, mich der neuen Aufgabe mit meinen Fähigkeiten und Erfahrungen zu stellen. Ich möchte Sie in einem persönlichen Gespräch von meinem Fit für Ihr Unternehmen überzeugen. Auf einen Terminvorschlag zum Vorstellungsgespräch freue ich mich.”
  • „Voller Begeisterung stehe ich Ihnen unter Berücksichtigung meiner dreimonatigen Kündigungsfrist zum Quartalsende zur Verfügung. Ich bitte Sie, meine Bewerbung vertraulich zu behandeln, und bedanke mich für die Berücksichtigung meiner Unterlagen. Auf eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.”

 

Welche Unterlagen gehören in die Initiativbewerbung?

Auch hier kann nicht pauschal gesagt werden, was genau in eine Initiativbewerbung gehört. Manchmal braucht es eine vollständige Bewerbungsmappe (Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Anlagen wie zum Beispiel Arbeitszeugnisse). In anderen Fällen reicht das Anschreiben samt Lebenslauf. Ein konservatives Unternehmen wird vermutlich Ersteres bevorzugen, wohingegen einem modernen Arbeitgeber Zweiteres ausreicht. Orientiere dich am besten an den aktuellen Stellenausschreibungen auf der Unternehmenswebsite. Dort findest du Informationen über die gewünschten Unterlagen. Halte dennoch alle Unterlagen parat für den Fall, dass diese angefragt werden.

Pflege deine Onlineprofile! Wenn du ein Profil auf LinkedIn oder Xing hast, achte darauf, dieses zu aktualisieren.

 

Der Lebenslauf bei einer Initiativbewerbung

Der Lebenslauf bei der Initiativbewerbung unterscheidet sich nicht von dem bei der klassischen Bewerbung. Er muss grundsätzlich lückenlos, vollständig und übersichtlich sein. Stelle wichtige Qualifikationen, Erfahrungen und Erfolge in den Vordergrund. Der Lebenslauf sollte immer anti-chronologisch strukturiert sein – deine aktuelle oder letzte Position steht ganz oben.

Unterteile deine Erfahrungen in Kategorien:

  • Berufserfahrung
  • Studium
  • Schul- und Berufsausbildung (wo Sie zur Grundschule gegangen sind, können Sie getrost auslassen)
  • Fortbildungen
  • Weitere Fähigkeiten und Kenntnisse

Platziere die für die angestrebte Position relevantesten Kategorien zuerst. Beschränke den Lebenslauf auf maximal zwei DIN-A4-Seiten. Kürze weniger relevante Inhalte und führe die wesentlichen aus. Expertentipps zu einem perfekten Lebenslauf findest du hier.

Tipp: Schreibe zu den einzelnen Praxiserfahrungen die Tätigkeitsbeschreibungen dazu!

 

Die Rückmeldung bei der Initiativbewerbung – wie lange warten?

Frau wartet auf Stuhl
Wenn du nach zwei bis drei Wochen noch kein Feedback zu deiner Bewerbung erhalten hast, hake telefonisch nach, ob deine Bewerbung eingegangen ist und Interesse geweckt hat.
Bei einer Initiativbewerbung ist die Rückmeldequote geringer als bei einer Bewerbung mit Stellenausschreibung. Das liegt daran, dass sich das Unternehmen nicht verpflichtet fühlt, dir zu antworten, wenn keine Arbeitsplätze ausgeschrieben sind.

Da du dich initiativ bewirbst, kann es natürlich sein, dass du keine Eingangsbestätigung erhältst. Wenn die Position deiner Initiativbewerbung nicht besetzt werden kann und auch keine neue Stelle geschaffen wird, erhältst du vielleicht recht schnell eine Absage. Kommt nach zwei bis drei Wochen gar kein Feedback, kannst du telefonisch nachhaken, ob deine Bewerbung eingegangen ist und Interesse geweckt hat.

Braucht das Unternehmen Bedenkzeit, frage nach einem verbindlichen Termin für eine endgültige Entscheidung. Läuft die Frist ab und du hast keine weitere Antwort erhalten, kannst du noch einmal nachhaken. Im Fall einer Absage erfrage die Gründe – diese können hilfreich sein, um weitere Initiativbewerbungen zu optimieren.

 

 

Die Initiativbewerbung in der Recruiting-Software

Heutzutage werden Bewerbungen durch spezielle Systeme gescannt. Diese analysieren bestimmte Schlüsselbegriffe und sortieren die Bewerbungen. Die gefilterten Daten werden anschließend in eine Bewerbermanagement-Software importiert und können vom Recruiter des Unternehmens jederzeit abgerufen werden.

Damit deine Initiativbewerbung problemlos vom CV-Parser erfasst werden kann, musst du die grundlegenden drei Aspekte beachten:

  • Vermeide Rechtschreibfehler und Abkürzungen! Falsch geschriebene Wörter und Abkürzungen kann das System nur schwer zuordnen und erkennt sie nicht. Für die Software ist dann eine wichtige Kompetenz gar nicht erst vorhanden.

  • Verzichte auf Sonderzeichen! CV-Parser können Sonderzeichen nicht interpretieren. Bei der Gehaltsvorstellung ist zu empfehlen, € in Euro auszuschreiben.

  • Verwende ein parsingfähiges Design! Aufwendige Designs, Icons oder Bilder sind für das CV-Parsing hinderlich. Überlade deinen CV nicht, sondern versuche, das Design minimalistisch zu halten.

Wir hoffen sehr, dass dir dieser Leitfaden dabei helfen wird, deine perfekte Initiativbewerbung für eine erfolgreiche Anstellung zu verfassen. Viel Erfolg!

 

 

Über den Autor:

Johannes Gramß
Johannes Gramß

Johannes Gramß ist Diplom-Psychologe und Geschäftsführer des INQUA-Instituts. Sein Schwerpunkt liegt in der Konzeptentwicklung für Digitales Coaching mit ansprechenden, wirkungsvollen Lernarchitekturen. Er beschäftigt sich zudem mit dem Nutzen von persönlichen Ressourcen und dem Bearbeiten innerer Barrieren bei der beruflichen Neuorientierung sowie dem psychologisch geschickten Umgang bei digitalen Auswahlprozessen für Bewerbende.

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