Motivation

Gestern war ein Abteilungsleiter bei mir, der vor der Aufgabe steht, die Umstellung der Software anzukündigen. Seine Idee war, dies mit folgenden Worten zu tun: “Liebe Mitarbeiter, wir bekommen eine neue Software und da müssen Sie sich dann schnell einarbeiten.”

Ich meinte, ob es nicht auch ohne das Wort MÜSSEN ginge. Was dann herausgekommen ist, war Folgendes: “Liebe Mitarbeiter, ich freue mich schon sehr auf unsere neue Software. Sie wird uns das Arbeiten leichter machen, die Benutzeroberfläche ist schöner und die Bedienung einfacher. Ich bin mir sicher, dass wir uns alle schnell einarbeiten, wenn wir uns gegenseitig unterstützen. Und sollte es doch Probleme geben, können Sie mich jederzeit gerne fragen.“ Mit diesem Ergebnis war mein Klient sehr zufrieden und ich freue mich darauf, zu hören, wie es gelaufen ist.

Die Fähigkeit, andere zu motivieren, wird von unserem Sprachgebrauch bestimmt. Negative Worte demotivieren. Den Nutzen in angemessener Weise zu betonen, ist im Grunde einfach und für alle angenehmer. Wenn ich meine Partnerin von einem Urlaubsziel überzeugen will, erzähle ich vom Rauschen des Meeres, dem Sand zwischen den Zehen und einem romantischen Sonnenuntergang. Ich spreche nicht von den Strapazen der Reise, der Körperkontrolle am Flughafen, den Moskitos und der zu großen Hitze. Und ganz unter uns gesagt: Meine Partnerin will das auch gar nicht hören.

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