„Die Vielfalt an Lebensgeschichten ist richtig spannend!“ – Das High Profiling® im Karriere-Coaching

Das Kompetenzprofil High Profiling® entsteht am INQUA-Institut nach wissenschaftlich fundierten Methoden – maßgeschneidert für jede Klient*in!

Petra Schumacher-Happel und Gilbert Hartsch haben jahrelange Erfahrung bei der Erstellung dieser komplexen Analysen. Zukünftig unterstützen sie den Bereich „Entwicklung: Analyse & Coaching“ am INQUA-Institut und werden Teil unseres Kernteams. Im Interview verraten sie, worauf es bei der Erstellung eines gelungenen Kompetenzprofils High Profiling® ankommt.

In den vergangenen Jahren ist das INQUA-Institut enorm gewachsen: Ursprünglich in Berlin und Hannover vertreten, sind wir inzwischen an 21 Standorten Deutschlands für unsere Klient*innen da. Nahezu 100 Karriere-Coaches und rund 60 Analyst*innen sind deutschlandweit für INQUA tätig. Gleichzeitig machen wir bei der Qualität unserer Arbeit keine Kompromisse. Entwicklung und Innovation trotz Wachstum war in den vergangenen Jahren der Weg, den wir auch zukünftig beschreiten wollen.

Die wissenschaftliche Methode High Profiling® wurde am INQUA-Institut selbst entwickelt. Sie basiert auf einem biografieorientierten Leitfaden-Interview zur beruflichen Biografie des Coachees. Dieses Interview wird in der ersten Sitzung vom Coach durchgeführt. Anschließend wird es anonymisiert und transkribiert und von den speziell geschulten Analyst*innen in einem Kompetenzprofil aufgeschlüsselt. Die herausgearbeiteten Kompetenzen und Entwicklungsfelder werden zusammenfassend ausgewertet und für die Klient*in transparent und nachvollziehbar abgebildet.

Im Mittelpunkt steht dabei am INQUA-Institut immer der Mensch mit seiner einzigartigen Lebensgeschichte und seinen individuellen Erfahrungen. Darum fertigen unsere Analysierenden jedes Kompetenzprofil in individueller Arbeit an. In jedem einzelnen Profil stecken viele Stunden Arbeit, Methodik, Analyse und Empathie. Mit Petra Schumacher-Happel und Gilbert Hartsch verstärken zwei unserer erfahrensten Analyst*innen das Kernteam von INQUA, um die hohe Qualität unserer Arbeit auch weiterhin zu garantieren und zu verbessern. Im Interview mit unserem Head of Communications Johannes Junker erfahren Sie, was ihre Arbeit so besonders macht und welche Herausforderungen bei der Erstellung eines Kompetenzprofils mit High Profiling® bestehen.

Interview mit Petra Schumacher-Happel und Gilbert Hartsch

Was macht aus eurer Sicht das Besondere am Coaching-Ansatz von INQUA aus?

Petra-Schumacher-Happel (PSH): Mir gefällt besonders der wohlwollende und ressourcenorientierte Blick auf unsere Coachees.

Gilbert Hartsch (GH): Da stimme ich zu. Diese wertschätzende Analyse der beruflichen Erfahrungen und der vielfältigen Kompetenzen, die sich darin zeigen, erlebe ich immer wieder als sehr produktiv. Dem Coachee werden so viele unbewusste Stärken, Ressourcen und Kompetenzen deutlich.

Was fasziniert euch an der Methode High Profiling®?

GH: Mich fasziniert die Beschäftigung der Klient*innen mit ihrem eigenen Lebensweg und die Analyse ihrer persönlichen Erzählungen. Unsere Coachees fragen sich: Wie erzähle ich meine Geschichte? Wie könnte ich sie anders erzählen? Also die Reflexion der eigenen Biografie und der Familiengeschichte als Ausgangspunkt ihres Coaching-Prozesses. Als Analyst für High Profiling® habe ich über die Jahre auch eine besondere Achtsamkeit für Sprache entwickelt.

PSH: Besonders interessant finde ich auch, dass das Profil Stück für Stück, Sequenz für Sequenz mehr Gestalt annimmt.

Was bereitet euch bei der Arbeit an Kompetenzprofilen am meisten Freude?

GH: Die Vielfalt an Lebensgeschichten zu lesen – das ist richtig spannend! Wie unterschiedlich doch die Lebens- und Berufswege von uns Menschen verlaufen können.

PSH: Mir macht es besonders viel Freude, die Erzählungen zu analysieren, wertschätzende Hypothesen abzuleiten und ein insgesamt stimmiges Profil zu entwickeln, das nah am Coachee ist.

Wo liegt die größte Herausforderung bei der Arbeit als Analyst*in? 

GH: Als Analysierende arbeiten wir im High Profiling® nach strengen methodischen Vorgaben und werden gleichzeitig der individuellen Lebensgeschichte gerecht. Dafür benötigen wir vielfältige eigene Lebenserfahrung und erlebte biografische Brüche ebenso wie ein positives Menschenbild.

PSH: Die größte Herausforderung sehe ich darin, bei den Entwicklungshypothesen eine Balance zwischen eindeutiger Ableitung der Übertreibung und vorsichtiger Formulierung zu finden.

Was müssen Analysierende an Können und Know-how mitbringen, um für INQUA tätig zu sein?

PSH: Neben dem fachlichen Know-how, das die Analysierenden bei uns in der Ausbildung erwerben und aus ihrem Studium sowie aus ihren beruflichen Tätigkeiten mitbringen, erscheint es mir wichtig, dass sie über Lebenserfahrung verfügen, um Situationen einordnen zu können. Sehr wichtig ist darüber hinaus, dass sich die Analysierenden empathisch in die Klient*innen einfühlen können und die Fähigkeit besitzen, detailgenau, sensibel und verantwortungsbewusst mit dem Datenmaterial umzugehen.

Nach vielen Jahren freiberuflicher Mitarbeit als Analysierende verstärkt ihr nun unser Kernteam im neuen Bereich „Entwicklung“. Worauf freut ihr euch bei eurer neuen Tätigkeit am meisten?

GH: Ich finde es sehr reizvoll, die Ausbildung und Lernprozesse unserer Analyst*innen und Coaches im High Profiling® zu begleiten und durch qualitatives Feedback weiter zu verbessern. Ebenso liegt mir die Weiterentwicklung der Methode und der Anwendungsfelder für das High Profiling® im Karriere-Coaching sehr am Herzen.

PSH: Meine Erfahrungen aus der Analysetätigkeit im Rahmen von Aus- und Weiterbildungsprozessen weitergeben zu können, darauf freue ich mich besonders. Darüber hinaus möchte ich einen Beitrag zur Zusammenarbeit und zum kollegialen Austausch zwischen Analysierenden und Coaches leisten. Gerade in unserem wachsenden Unternehmen erscheint es mir wichtig, dass wir uns weiterhin als eingespieltes Team im Dienste der Klient*innen sehen. Im Weiteren freue ich mich darauf, in Zusammenarbeit mit meinen Kolleg*innen an der Optimierung der Analyseinstrumente mitzuwirken.

Die Wirksamkeit der Methode High Profiling® wurde erst kürzlich nachgewiesen. Hier finden Sie zusammengefasst die Ergebnisse unserer internen Studie.

In diesem Video-Interview mit unserer Kundin Stefanie Fröhlich erfahren Sie, wie sie die Arbeit mit dem Kompetenzprofil im Coaching erlebt hat.

Wenn Sie Interesse haben, vereinbaren Sie ganz einfach über unser Online-Formular ein kostenloses Erstgespräch mit Ihrem INQUA Karriere-Coach.

Unsere Interviewpartner

Petra Schumacher-Happel

Petra Schumacher Happel ist Diplom-Soziologin, Kommunikationstrainerin, Dozentin für Sozialwissenschaften und langjährige INQUA-Analystin.

Seit Dezember 2020 arbeitet sie als festes Mitglied im Bereich „Entwicklung: Analyse & Coaching“, um das Qualitätsmanagement der Coaching- und Analyseprozesse noch weiter zu verbessern. Ihre vielseitigen Erfahrungen bringt sie ein für die Konzeption und Durchführung von Aus- und Weiterbildungen und Supervisionen, im Rahmen von Qualitätsmanagementprozessen sowie in die Weiterentwicklung der High-Profiling-Analyseinstrumente.

Gilbert Hartsch

Nach einem Diplomstudium der Erwachsenenpädagogik und einer Ausbildung zum Kommunikations- und Verhaltenstrainer war Gilbert Hartsch auf der Suche nach einem passenden Coaching-Institut. Bei seiner Recherche wurde er auf den biografischen Ansatz von INQUA aufmerksam und schnell Teil des Teams.

In den letzten Jahren war Gilbert als Analyst für INQUA und als Trainer für Teamentwicklung tätig. Seit Dezember 2020 ist er festes Mitglied im neuen Bereich „Entwicklung: Analyse & Coaching“.

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Titelbild: fizkes| iStock